Rolf-M. Wennig, Schauspieler und Darsteller

Schauspieler und Darsteller Rolf WennigKlein- oder Laiendarsteller, wirken hauptsächlich als Darsteller in TV-Serien und Filmen mit. Im Gegensatz zum Statisten bzw. Komparsen haben sie individuellere Rollen, meist auch mit Text. Der Unterschied zwischen Statisten/Komparsen und den Kleindarstellern liegt dabei in der Interaktion mit der Filmhandlung.

Häufigstes Einsatzgebiet der Kleindarsteller sind Produktionen wie Seifenopern und Telenovelas. Gerichtsshows bauen häufig komplett auf Kleindarsteller. Auch in sogenannten Pseudo-Dokus werden vorwiegend Kleindarsteller eingesetzt. Neben dem „Grundtalent“, das ein Kleindarsteller von Natur aus mitbringen muss, werden die Kleindarsteller, gerade im Bereich der Seifenopern, während des Engagements mit Hilfe von Schauspiellehrern für die Rollen fit gemacht und erhalten Sprechtraining, Unterricht in Atemtechnik usw..
Der Einsatz von Kleindarstellern bei Filmproduktionen erfolgt meist aus Kostengründen, da die Tagesgage eines gut ausgebildeten Schauspielers meist erheblich höher ist.

Geeignete Kleindarsteller werden vorab bei Castings auf ihre Spielvermögen hin geprüft und anschließend mit einem entsprechenden Vermerk in die Darstellerkartei einer Agentur aufgenommen. Oftmals werden diese auch gezielt für eine bestimmte Rolle gecastet.

Einige Produktionen haben in der Vergangenheit gezielt ganz bestimmte Rollen mit schauspielerischen Laien besetzt, die man bereits aus einem anderen gesellschaftlichen Umfeld her kannte. So erhielt z. B. Uwe Seeler in dem Film „Willi wird das Kind schon schaukeln“ eine kleine Rolle und spielte, wen wundert es, einen Fußballspieler. Der Wiedererkennungsaspekt dieser Person in ihrer „echten Rolle“ ist in diesen Fällen geplant und auch erwünscht.

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